CTOOn March 6 and 7, the IBM Zurich lab hosted a unique event with a distinguished group of CTOs and R&D executives from 23 companies across 10 countries. We called it the Rüschlikon Dialogue, named for the small leafy Swiss village where IBM Research – Zurich has been based since 1963. It gave us the chance to open a dialogue with colleagues from a variety of different industries to talk about how R&D will be impacted by Big Data, cognitive computing, computer simulation, and an emerging millennial workforce.

To put these topics into a broader perspective, I started off the event with a keynote presentation about R&D 2020 over dinner with the goal to demonstrate how we apply these technologies internally to our own R&D and to share lessons learned. For example, to address our changing workforce, IBM has been using a crowd sourcing approach to innovation.

On the second day, we continued the dialogue with interactive sessions. After short keynotes and lively Q&A discussions on The future of collaboration, Smart Analytics and Simulation, the rest of the day was dedicated to technology demos and breakout sessions in small groups on Big Data, analytics/cognitive, simulation and social business/Millennials. These so-called “THINK labs” really got the CTOs involved and engaged to share their current practices and visions. I think the following statement captures some fundamental insights that were shared by all attendees.

“I actually like the topics [of the event] in combination with each other, because they will have a very interesting interaction. But if I have to decide at what I will look at first tomorrow, it will be advanced analytics and then advanced simulation. I think, the whole idea that data is the new oil will probably revolutionize all industries and each industry has to identify the impact on them, ” said one CTO from a Dutch based consultancy.

To demonstrate how computers can be creative we asked IBM Watson to concoct a welcome cocktail.

To demonstrate how computers can be creative we asked IBM Watson to concoct a welcome cocktail.

Many CTOs were impressed by the capabilities of IBM Crystal+, a tool developed at the Zurich Lab designed to be a true big data analytics platform for enterprise use. In a live technology demonstration, IBM scientist Abdel Labbi showed how Crystal+ in real-time aggregates many different data sources, including enterprise data and data streams from social networks, news channels, etc., and combines them with analytic engines to get an entity-centric view of the data. In his prototype, customers of an organization are the entity, and the tool extracts and aggregates all relevant data about each customer on one dashboard.

Alessandro Curioni, who heads our Cognitive Computing and Computational Sciences Department, made the point that computational science today can guide experimental R&D. In the coming decade, progress in high performance computing will enable companies to start from the laws of nature and address/tackle research problems that would not otherwise be solvable in realistic and economical time frames. The problems that can be addressed can comprise materials science, energy technologies, healthcare and pharmaceuticals or nanotechnology, just to name a few.

One interesting point that I also took away from the feedback was that the role of the CTO or VP of R&D is not particularly catered to by most conference organizers. CEOs, CIOs, CMOs have a steady stream of invites for events, but interestingly executives in the R&D role tend to be ignored. For this reason we have decided to continue the Ruschlikon Dialogue next year. If you would like to be invited or would like to join our discussion in LinkedIn please let me know.

Posted by: Matthias Kaiserswerth | 02/08/2013

August 1 our Swiss National Holiday

Yesterday I had a very special honor. I had been asked in my home village to give a speech on the occasion of our national holiday August 1. This is quite an honor, as I’ve only been a Swiss citizen for some 6 years and usually politicians give the speech.

ImageIt was a fun evening with great fireworks at the end.

ImageImage

For those who speak German, here is the speech:

Vielen Dank für die Einladung, heute an diesem schönen Abend hier in Samstagern die 1. August Rede halten zu dürfen. Ich bin mir der großen Ehre bewußt.

Als ich Freunden von dieser Einladung erzählte, meinten diese, es sei schon sehr außergewöhnlich als Wahlschweizer die Ansprache zur Bundesfeier halten zu dürfen. Nun für alle hier Anwesenden, auch wenn die Sprache noch sehr nach Deutschland klingt, so bin ich doch schon seit etwa 6 Jahren Schweizer und lebe mit meiner Familie schon seit mehr als 25 Jahren hier in Richterswil. Damit kann ich auch mit gutem Gewissen sagen, ich fühle mich als Richterswiler und auch als Schweizer. Ich lebe gerne hier – ich kann mir, die meiste Zeit zumindest, keinen besseren Ort der Welt vorstellen.

Nun aber zum 1. August. Bei unserer Aufnahmeprüfung als Schweizer mussten wir uns ja ein wenig mit der Schweizer Geschichte und dem politischen System auseinandersetzen, um bei der Befragung durch die Einbürgerungskommission unseres Gemeinderates nicht allzu schlecht auszusehen. Glücklicherweise haben sie nach nicht zu vielen historischen Jahreszahlen gefragt. Ich bin ja auch kein Historiker, sondern Informatiker – wir beschäftigen uns weniger mit der Vergangenheit, sondern erfinden die Zukunft.

Ich will damit nicht sagen, daß das eine besser als das andere ist. Aus der Vergangenheit kann man viel für die Zukunft lernen und die neue Informatik hilft sogar bei der Geschichtsforschung und so sind beide Richtungen wichtig.

Und so habe ich mich für den heutigen Abend auch noch mal ein wenig mehr mit der Geschichte unserer Eidgenossenschaft beschäftigt.

Der Grund für unsere Bundesfeier liegt ja ziemlich lang zurück. Anfang August 1291 (1991 haben wir das 700 jährige Bestehen der Eidgenossenschaft gefeiert) wurde der Bundesbrief – ein Verteidigungsabkommen zwischen den drei Talschaften: Schwyz, Uri und Unterwalden unterschrieben und damit ein Anfang für die Eidgenossenschaft gelegt. Wann genau der Anfang wirklich war, darüber streiten sich wohl die Historiker, wurde der 1291 unterschriebene Bundesbrief ja erst im 18. Jahrhundert wiederentdeckt. Bis dahin galt das 1315 geschlossene Bündnis – nach der Schlacht am Morgarten gegen ein Ritterheer des österreichischen Herzog Leopold I – zwischen Uri, Schwyz und Unterwalden als Geburtsstunde der Schweiz.

Worum ging es denn damals in diesen Verteidigungsabkommen und Schlachten? Vermutlich wirtschaftliche Aspekte und Freiheit – wie auch sonst in den meisten Kriegen. Unsere Ureidgenossen wollten sich frei von Vögten und Äbten, denen sie in Hinsicht auf Gerichtsbarkeit, Steuern, Land- und Leibeigentum unterstellt waren, entwickeln können. Sie wollten selbst über ihr Schicksal entscheiden. Es gab damals zwar immer noch die deutschen Könige und Kaiser, aber die freien Landschaften und Städte genossen in vielerlei Hinsicht bereits große Unabhängigkeit und waren in ihrem Tagesgeschäft doch relativ unbehelligt.

Die moderne Schweiz hatte ihren Ursprung sehr viel später. Erst 1803 wurde durch den ersten Konsul Bonaparte den Kantonen eine gemeinsame Verfassung aufgezwungen, in der Napoleon – sehr im Gegensatz zu seinem sehr zentralistischen Entwurf für Frankreich – auf die unterschiedlichen Stände der Schweiz Rücksicht nahm und den Kantonen eigene Verfassungen und ein großes Maß an Autonomie zugestand.

Und so kommen wir zum ersten der zwei interessanten Beobachtungen, ja Dilemmas, die mich an der Schweiz so faszinieren und von denen ich Ihnen heute Abend erzählen möchte.

Das Dilemma zwischen Identität und Weltoffenheit. Wenn wir zurück an die Geschichte denken, dann war das Einigende für die große Schweiz der Druck von aussen und der Wunsch selbstverantwortlich und frei über das Leben und Zusammenleben entscheiden zu dürfen. Wenn wir das Vergrösserungsglas nehmen und in die Schweiz hineinsehen, dann besteht diese jedoch wiederum aus vielen kleinen Einheiten, politisch den Gemeinden, Städten und Kantonen – im privaten aus Korporationen, Verbänden, Vereinen, Parteien, Religionen und Genossenschaften in denen sich jeder einzelne wieder findet. Alle diese Gruppen stiften eine Identität, die uns das wichtige Gefühl der Zugehörigkeit vermittelt. Wir wollen alle irgendwo dazu gehören und identifizieren uns damit.

Bei der Einbürgerung wird ja auch darauf geachtet, in manchen Gemeinden mehr als in anderen, ob die neu einzubürgernden Kandidaten auch dazugehören und sich integriert haben.

Diese Suche nach Identität ist ein urmenschliches Bedürfnis. Wir umgeben uns mit Symbolen, die unsere Identität nach außen signalisieren sollen – so wie die vielen Schweizer Fahnen, die wir heute im ganzen Land sehen; womit wir uns als Volk nach außen zu erkennen geben und unseren Bund feiern.

Die Kehrseite der Identität ist aber auch die Abgrenzung von anderen oder gar deren Ausgrenzung. Diese Abgrenzung kann viele Gründe und Ursachen haben, vielleicht weil man die anderen nicht versteht, sie eine andere Kultur oder Religion haben, eine andere Sprache sprechen. Aber damit haben wir in der Schweiz mit unseren vier Landessprachen und dem Englisch, in dem wir im Zweifelsfall mit unseren welschen Eidgenossen, sprechen, ja kein Problem. Oder weil sie andere Vorstellungen von Demokratie und Zusammenleben haben.

Im konkreten Fall könnten dies z.B. die Autofahrer aus dem Aargau sein. Sie können sich mein Erstaunen denken, als ich kurz nach der Einreise in die Schweiz vor Autofahrern mit diesem Kennzeichen gewarnt wurde. Oder aber die Deutschen, die an der Universität in Zürich vermutete Seilschaften pflegen, um sich gegenseitig zu fördern.

Ziemlicher Unfug, von dieser Seite habe ich die Schweiz und vor allem das Dorf Richterswil nie kennen gelernt. Auch unser Dorf zeichnet sich durch seine Identität aus, es hat einen schönen, gut erhaltenen Dorfkern, man kennt sich noch. Es hat seine Traditionen, denken wir nur an die Räbechilbi – dem größten Räbenumzug der Welt. Gleichzeitig aber ist Richterswil auch weltoffen und heißt auch seine Neuzuzüger, egal woher sie kommen, willkommen und nimmt sie freundlich als Bereicherung auf.

Dieser Spagat zwischen Identität und Weltoffenheit wird hier gut gemeistert. Als ich vor etwa 18 Jahren mal fragte, wie es denn wäre bei der freiwilligen Feuerwehr mitzumachen, wurde mir gesagt, das wäre schon toll, aber dazu wäre es auch gut, wenn ich am Ort arbeiten würde oder wenigstens innert kurzer Zeit zur Verfügung stehen könnte, da ich aber – weil für das IBM Forschungslabor in Rüschlikon arbeitend – immer so viel auch im Ausland unterwegs sei, wäre das vermutlich doch keine so gute Idee.

Diese Weltoffenheit ist das was den Erfolg der Schweiz, so wie ich ihn in den vergangenen 25 Jahren wahrnehmen durfte, ausmacht. So schrieb die NZZ am 16.10.2011 “laut den Ergebnissen der jüngsten Volkszählung lebten Ende Dezember 2010 rund 1’042’000 Schweizerinnen und Schweizer sowie 331’000 Personen mit einem ausländischen Pass im Kanton Zürich. Mit 24,1 Prozent lag der Ausländeranteil damit über dem schweizerischen Mittel von 22,4 Prozent.”

Dies ist schon eine sehr beachtliche Leistung. Wenn man bedenkt, daß das umliegende Europa prozentual sehr viel weniger, z.B. Deutschland lediglich etwa 9%, Ausländer hat.

Wir Schweizer gehen – so glaube ich – mit den Ausländern im Grossen und Ganzen sehr gut um. Auch wenn es immer wieder zu Diskussionen über die vielen Ausländer und die Zuwanderung kommt.

Das war schon immer so:

1956 als das IBM Forschungslabor in der Schweiz gegründet wurde, gab es seitens der Schweizerischen Industrie grössere Vorbehalte, man hatte Angst man würde dem Schweizer Arbeitsmarkt zu viele Kräfte entziehen.

So schrieb 1958, zwei Jahre nachdem das IBM Labor hier in der Schweiz gegründet wurde, der damalige Direktor Ambros Speiser in einem Leserbrief in der NZZ folgendes:

“Es ist unlogisch, wenn gegenüber dem Direktor eines Forschungslabors von gewisser Seite gewünscht wird, er möge keine Schweizer anstellen, um den Arbeitsmarkt zu schonen, während ihm von anderer Seite nahegelegt wird, zur Vermeidung einer Überfremdung keine Ausländer hereinzuholen! Zum Glück sind jedoch die Behörden überaus aufgeschlossen und dank ihrem großen Verständnis und Entgegenkommen konnte bis jetzt immer eine Lösung gefunden werden”.

Einer der Gründe, warum das Labor in der Schweiz und nicht, wie eigentlich für eine amerikanische Firma zu erwarten, in Großbritannien gegründet wurde, war daß die Briten darauf bestanden, wenn es ein solches Labor geben solle, dieses nicht in der Nähe einer Universität, sondern in einer der New Towns lokalisiert sein müsse und daß keine Ausländer angestellt werden dürften, solange es arbeitslose Briten gäbe.

Derartige Vorbehalte gab es von offizieller Seite in der Schweiz nicht. Man erklärte den Amerikanern zwar, daß man ein Schweizerisches Labor, das Schweizer anstelle, vorziehe es aber keine Regeln gegen ein ausländisches Labor und ausländische Mitarbeiter gäbe.

Nun, ich bin froh darüber, daß es wegen dieser Weltoffenheit damals zu einem Standortentscheid für die Schweiz kam, war das doch der Grund für meinen beruflichen und privaten Umzug hierher.

Neben der Weltoffenheit, ist aber auch unser Streben nach Identität ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Die vielen Vereine, Verbände und freiwilligen Organisationen nehmen eine enorm wichtige Rolle in unserem Gemeinwesen ein. Wir übernehmen selbst die Verantwortung und zeigen nicht auf andere, die dies tun sollten. In meiner Erfahrung identifizieren wir Schweizer uns mit dem Staat und leisten unzählige Stunden an Milizarbeit für unser Wohlergehen.

Durch unsere direkte Demokratie können wir nie auf jemanden anderen deuten, der für etwas verantwortlich ist, das wir nicht tun wollen. Es kommt immer wieder auf uns zurück. Wir sind selbst verantwortlich und – was wirklich wichtig ist – übernehmen auch diese Verantwortung.

In meiner Erinnerung an Deutschland ist dies dort anders. In Deutschland ist der Bürger für den Staat da, die Politik wird von professionellen Politikern gemacht, die vielfach anders motiviert sind, als unsere Politiker, die selbst als Nationalräte dieses Amt häufig nur neben ihrem eigentlichen Beruf wahrnehmen. Hier sind wir der Staat und er ist für uns da.

Das zweite Dilemma, von dem ich sprechen möchte, ich das Dilemma zwischen Veränderung und Tradition.

Es liegt in der menschlichen Natur Traditionen zu bewahren. Wir halten an den Dingen fest, die uns erfolgreich gemacht haben.

Veränderungen hingegen, sind immer mit neuen Unwägbarkeiten verbunden und führen zu Verunsicherung und Ablehnung.

Wenn ich an 1992 zurückdenke, als es um den Beitritt der Schweiz zum EWR ging, war dies so ein Dilemma – von der Wirtschaft, Bundesrat und Parlament wurde dies als eine wichtige und notwendige Öffnung der Schweiz gegenüber dem europäischen Umland hervorgehoben. Das Volk – und dort vor allem die Stände – entschied anders. Die Opposition wollte den Status quo bewahren und den Alleingang fortsetzen, der die Schweiz seit so langem erfolgreich gemacht hatte. Die Gegner sprachen davon, daß man mit bilateralen Verträgen sich die Vorteile des EWR, eines vertieften Wirtschaftraumes, zu Eigen machen könnte ohne aber die Nachteile eines Souveränitätsverlustes hinnehmen zu müssen.

Tatsächlich haben wir uns in den mehr als 20 Jahren nach dieser Abstimmung verändert und nunmehr, sehr viel langsamer als mit den 1991 verhandelten EWR Verträgen, so ziemlich dasselbe Ergebnis erzielt, wie es mit einem EWR Beitritt entstanden wäre. Interessanterweise kamen einige dieser Verträge vor das Volk zur Abstimmung und wurden mit großen Mehrheiten angenommen. So z.B. die Weiterführung der Personenfreizügigkeit und die Ausdehnung derselben auf Rumänien und Bulgarien 2009, die mit knapp 60% Volksmehr und 19.5 Ständen angenommen wurde.

Dieser Umgang mit Traditionen und Veränderungen ist eine außergewöhnliche Qualität unseres Landes. Wir brauchen für Veränderungen häufig etwas länger, weil wir alle gesellschaftlichen Gruppen darin mit einbeziehen und ihre Meinungen dazu hören und versuchen darauf einzugehen. So dauerte es für den Entscheid den Gotthard Basistunnels zu bauen 45 Jahre von den ersten Ideen 1947 bis zum NEAT Entscheid 1992. Bis zur Eröffnung werden nochmals 3 Jahre vergehen.

Andererseits bedeutet diese langsamen Entscheidungsprozesse jedoch auch, daß wenn man mal entschieden hat, alle dahinter stehen und man das Vorhaben dann relativ zügig ohne weitere Einsprüche umsetzen kann. Wenn ich an deutsche Eisenbahnprojekte – siehe den Umbau des Bahnhofs in Stuttgart – denke, dann wird zwar schnell entschieden, danach aber endlos diskutiert und demonstriert, was zu sehr viel mehr Unsicherheiten führt.

Diese Eigenschaft des langsamen Entscheidens und das Konzept der Vernehmlassung wird im Ausland häufig als Unwillen zur Veränderung verstanden – wenn man allerdings einmal damit vertraut ist, weiß man, daß man damit Veränderungen nachhaltig bewirken kann.

Damit will ich zum Ende meiner Rede kommen. Ich denke, ich habe beobachtet, daß wir uns in der Schweiz mit verschiedensten Dilemmas auf eine ganz eigene Weise – vielleicht unbewußt für viele – auseinandersetzen und daraus immer wieder Vorteile für uns ziehen. Sei es das Streben nach Identität bei gleichzeitiger Weltoffenheit oder dem Bewahren von Traditionen mit der Fähigkeit Veränderungen nachhaltig umzusetzen.

Ich bin glücklich darüber hier leben zu dürfen und als Wahlschweizer beitragen zu dürfen.

Posted by: Matthias Kaiserswerth | 24/06/2013

The Beauty of Simplicity

I must admit, I have a big weakness, I like to collect watches. So it was a great pleasure last week when the IBM Hobbyclub at the Zurich Lab organized a visit to a very special Swiss watch company, “Ochs und Junior” in Lucerne.

Beat Weinmann, co-owner of Ochs und Partner demonstrating the mechanism of the moon phase watch

Beat Weinmann, co-owner of Ochs und Partner demonstrating the mechanism of the moon phase watch to an interested group of IBMers

They have a very limited collection of watches designed by the Swiss watchmaker and inventor Ludwig Oechslin. The watches have complications such as an annual calendar or a moon phase. Contrary though to usual watches where the complications are realised with many parts, Ludwig Oechslin spends a great deal of time on the design, simplifying the mechanism until the function can be built and operated with the fewest parts possible.

His first commercial design is the MIH watch sold at the International Watch Museum in La Chaux-des-Fonds where he is the director. It has an annual calendar made of only nine extra parts beyond the basic movement.

At Ochs ind Junior, we got to see his newest designs. I was most impressed by a moon phase watch that has five extra parts, but is exact for more than 3,478 years, which appears to be a lot more precise than some of the more complicated moon phase watches.

His strive for simplification resonates well. As computer scientists we also learn that the more time we spend on the design and the architecture or an algorithm, the less we need to code and the better the resulting product can be maintained. Unfortunately many people though sit down and start coding before they’ve really worked out the simplest and most efficient way to solve the problem.

I for one find beauty in such simplicity rather than complication and thus also appreciate the simplifying design that goes into other products such as the iPad, which is the first computer my wife, a true luddite, really uses.

Posted by: Matthias Kaiserswerth | 12/11/2012

The Universe is Now Our Lab

A few weeks ago I had the privilege to attend and speak at the opening ceremony of the ASTRON and IBM Center of Exascale Technology in Dwingeloo, the Netherlands. The Center is part of a joint research project, called DOME, to address the computing needs for the Square Kilometer Array (SKA), a huge distributed radio telescope to start operation in 2019. The SKA will explore the origins of our universe, trying to understand what happened at the Big Bang and immediately afterwards.

DOME team

The DOME scientists from IBM and ASTRON

When the SKA starts acquiring data in its fully deployed state in 2024 it will produce more than twice the current global internet traffic. To process this data a computer system 1000 times more powerful than the recently inaugurated SuperMUC will be required. Even with water-cooling SuperMUC still uses a significant amount of power.

So for the SKA a lot of new invention is still required to fit its computing needs into a reasonable energy budget.

Scientists at ASTRON and IBM have a number of ideas how we would want to deal with these challenges, most important is probably the 3D integration of chips, use of low power micro servers and new storage class memory – based on Phase Change Materials –  replacing disk drives.

Perhaps the most exciting piece for me is the 3D integration of chips. Current computer systems are laid out like sprawling suburbs made up of homes only one story high. As travel between these homes covers great distances, it also requires a lot of energy in the form of gasoline. In a computer the situation is similar, moving data between memory and CPU is what now takes the most energy because of the distance the data needs to travel. If we were able to stack the memory on top of the CPU – like in a high-rise building – the data would not need to travel as far and consequently the energy consumption would shrink significantly.

Incidentally our brain is constructed in a 3D fashion as well – it runs on 20 Watts of power. So once we’re able to put layers and layers of silicon on top of each other with efficient and effective liquid cooling between the layers, we’ll get closer to the biological efficiency of our brains.

So clearly with the DOME project we get to explore new limits of computing and as important learn more about the origins of our universe once the SKA gets deployed. Where so far our motto in Research has been the World is our Lab, now the Universe has become our Lab.

Side note: We are hiring for DOME.  Find out more.

Posted by: Matthias Kaiserswerth | 21/07/2012

SuperMUC: A Computer To Be Proud Of

This past Friday the Leibniz Rechenzentrum (LRZ), a large scientific computing center serving the universities across Europe, inaugurated their latest acquisition — SuperMUC, a 150k core supercomputer, currently the world’s 4th fastest machine, #1 in Europe. Photos of the event can be found here.

Prof. Dr. Karl-Heinz Hoffmann, president of the BAdW, Prof. Dr. Arndt Bode, Chairman of the Board of LRZ, Martina Koederitz, IBM Germany, Federal Minister Annette Schavan and State Minister Dr. Wolfgang Heubisch (from left) power on SuperMUC on 20 July 2012. Photo Credit: LRZ

SuperMUC Addresses Energy Challenges

Why am I proud of this? Well, SuperMUC is not only a fast machine, but it reaches the lowest datacenter-level carbon footprint, making it extremely energy efficient. It uses 40% less energy than an equivalent air cooled machine because SuperMUC is hot-water cooled computer. The idea to cool computers with -water is not new and in fact, IBM has been researching the concept since the 1960s - see timeline.

Commercial data centers already account for more than 2% of the electrical energy use in the United States alone. About half of that energy is spent to power the computers, the other half is spent on air-conditioning to remove the heat that gets generated when the computers run.

Our idea was to avoid the air-conditioning as much as possible and instead of using conventional air cooling we cool each major chip on the printed circuit board with water. So we pipe warm water anywhere from 35 to 60 degrees C through the computer, where it gets heated by 3-10 C. When you have water with 40 to 70 C, you can easily use it to heat buildings or run it through radiators on top of the data center where it gets cooled down by the ambient temperature, to be used again to cool the computer.

In hot geographies or in a data center that still runs legacy hardware you can use the hot water in a so-called adsorption chiller to generate cold air for air-conditioning, again avoiding the use of much additional electricity.

So while I am proud of SuperMUC, I am equally proud that we managed to bring this technology from idea to product in a only five years. Many of you may think this is a long time, considering how many new things our industry puts out every year, however be assured, all of these things, when they go beyond pure software innovations, have been in the pipeline for many, many years.

Aquasar

We came up with our own concept of chip-level water cooling in 2005 and build our first hot-water cooled zero-emission datacenter prototypes in the lab in 2006 and 2007.

A few months later ETH Zurich, the renown Swiss university,  showed interest in the concept and we created Aquasar, which went live in early 2010. ETH was a great partner to help scientifically validate the concept in real life.

At the end of 2010 LRZ ordered SuperMUC and only 18 months later the system came to life and made it onto the top 500 supercomputer list. This spectacular achievement was a result of a concerted world wide collaboration between IBM’s Research labs, business units, and country organizations.

3D Chip Stacking

By 2025, chip stacks with embedded liquid cooling, communications in 3D and minimal power consumption will shrink supercomputers to the size of a sugar cube.

Now the research team is onto even more interesting concepts to packaging the next generation of computer chips.

They will consist of multiple layers of silicon in a single package. The layers will be cooled by running the coolant through the package. As supplying electricity into modern CPUs is already a challenge, we will explore a dual use of the coolant, it will also chemically supply power into the chip where it then gets converted into electricity. Similar to what happens in the human body, where our blood supplies the organs with energy and is also responsible to remove heat. Read more about it in this paper.

I wish we would see this idea in products again in 5 years, however the scientists tell me a lot more basic research is needed so it will take a little longer this time. The vision is a great one though, we want to build chips that ideally will be as energy efficient and dense as the human brain that uses only about 20 Watts instead of modern supercomputers that use a ten thousand times more power.

SuperMUC so is just the start, but one I am extremely proud of.

While I am waiting here in Istanbul for my delayed flight back home to Zurich, I have time to write a much belated blog post.

Last week, I attended, as a speaker, IBM’s EMEA Academic Days in Frankfurt. The main topic of the event was “Big Data Analytics“. I was particularly intrigued by the presentation of Professor Andy Neely from Cambridge who spoke about “Big Data and Analytics: Changing the Face of Business Performance Measurement“.

Andy Neely gave an invited presentation at the IBM Academic Days conference on Big Data Analytics in Frankfurt (14-15th May).

His main message was that (big) data and analytics should be used for creating a learning organization rather than controlling the organization. He gave some very intuitive examples from his research where he explained that one of the pitfalls of having a lot of data available and being able to analyze it was that it would be used to construct key performance indicators on how an organization performed and what needed to be managed to meet performance targets.

First, he explained that too many performance metrics actually confused people because it was no longer clear what was really important. Then secondly, that when performance metrics are introduced they may change peoples behaviors in sometimes counter productive ways to satisfy the metrics.

One such example is to measure in call centers the time it takes to resolve a client’s issue. Andy explained, that if the target is 2 minutes many agents will find a reason to hang up or terminate the call in some other way when 1:45 minutes is reached, just to meet the target. Whether the issue has actually been resolved or not becomes immaterial to the agent.

We all know that what one should really care about is doing the right things rather than doing things right.

He gave another example from the airline industry – how fitting since I am waiting here for my flight – on what drives client satisfaction with the airline. The assumption being that clients will fly more often with an airline where they have fond memories of the experience.

So the drivers for client satisfaction are: friendliness of the staff; check-in time; on-time departure; and quality of the food. Yet when he analyzed data collected by British Airways it turned out that on-time departure actually had a negative correlation to passenger satisfaction. The explanation he gave was that when the plane was late, the staff put in a lot extra effort to calm down the passengers and really treat them well, so they would not be unruly during the flight. When the departure was on time, the passengers felt the staff was less friendly. Apparently people remember the staff’s behavior a lot longer than the fact that their plane was late.

So the lesson was – one should use the various sources of data rather to create models, discuss the models and refine them, learn from the data and not use it exclusively to control people’s behavior.

I agree with Andy here. I wonder what you think and what your experiences are with performance metrics.

Posted by: Matthias Kaiserswerth | 30/01/2012

If you want power you need to take over responsibility

Two of my readers have been bugging me for weeks now to write another post. I must admit, I sometimes wonder whether my thoughts are really so important that the world wants to read them. But anyway here we go – it is not original but something I probably intuitively knew all my life but then explicitly learned while taking a course a few years ago.

Take OwnershipIn a nutshell, it is like the title says or more specifically, don’t complain and consider yourself a victim, but rather take ownership of the situation and realize that if you take over responsibility you also have the power to change it.

During the course the teacher used the following two questions as examples:

“When you speak to somebody and they don’t understand you, how much of that misunderstanding would you attribute to yourself and how much to the other person?”

“When you listen to someone and you don’t understand what they’re saying, how much of that misunderstanding would you attribute to the other person and how much to yourself?”

Then we were asked to give our answer in percentages.

When you think about it, it comes down to the fact that it is 100% up to you to make yourself understood and to understand the other party. Once you realize this and take the responsibility for it, you also have the power to drive a conversation such that it becomes an effective two way communication.

You can apply this principle pretty much to all situations in life. Note to scientists: it doesn’t work to violate the laws of physics. :-)

For example, if you feel your job does not give the kind of satisfaction you’re looking for, it is up to you to do something about it – this is no one else’s responsibility. Once you start doing something you’re the one in power and control.

I wonder what you think about this principle? Please let me know your experiences.

Posted by: Matthias Kaiserswerth | 16/09/2011

A Very Generous Recognition

Yesterday was a very special day. Together with Professor Ralph Eichler, the president of ETH, I received an award for “Standortmanager of the year 2011.”

For the non-German speakers “Standortmanager” is somebody who has a business leadership function and cares about the place/village/state/country they work in.

The award was in recognition of the very successful public-private partnership we created between ETH and IBM with the Binnig and Rohrer Nanotechnology Center that we opened in May. The organization awarding the prize felt that this partnership was something truly unique that held a lot of promise for Zurich and Switzerland to attract others to work on Nanotechnology right here, where Binnig and Rohrer invented the Scanning Tunneling Microscope.

I am very proud that our efforts were recognized with such an award – and we did get a nice sculpture to go with it.

Matthias Kaiserswerth (IBM) (l.) and ETH-Präsident Ralph Eichler (r.) received the SVSM Award from Stefan Vogler. (Picture: SVSM)

The real thing though I am looking for are the future awards to the scientists that work in the Binnig and Rohrer Nanotechnology Center for work that they do in this unique research environment. Ultimately it will be those awards for scientific and technical excellence that will attract others to come and join us here in Switzerland to work in a field that holds extreme promises for our future.

Posted by: Matthias Kaiserswerth | 29/08/2011

How can we only live with half a brain?

This week I spent two days in a workshop for IBM’s emerging technical leaders. Among others, they had asked me as an executive to sponsor the progress of the young talent we have in our company.

Half BrainTo briefly summarize, it was a very interesting experience. The organizers had selected 18 female candidates and no males for this workshop. In my opinion this was a very clever choice. When I look at our technical leaders (who can reach the executive ranks with science-friendly titles including Distinguished Engineer or Fellow), it is a predominately male world. Somehow we really miss a huge opportunity here. If women aren’t equally represented in all aspects of an organization’s workforce, we only use 50% of the available brainpower to serve our clients. This is like playing tennis with only your right hand or football/soccer only using your right foot.

From talking with the participants I observed two points:

  • The demands of a scientist are not yet really conducive to being a mother and pursuing a career at the same time.
  • I learned (though I have to admit, I already knew it from having been married for almost 24 years :-)) that women and men deal differently with issues. It seems that men approach matters in a very linear fashion, we solve one problem after the other, i.e. if it cannot be solved, we go on to the next.  While women on the other hand solve problems, but then continue to reflect on whether that was the right approach and what they could have done differently much after the fact. If something is not solved to their satisfaction they may dwell about it for many months or even years to come.

The combination of both observations means that mother’s really have a much harder time in succeeding in a scientific environment because they will always have a bad conscience if they have children that they don’t live up to the expectations and that they cannot as easily deal with the way we men (and companies) approach problems – which is like “shooting ducks one after the other.”

I wonder what experiences my readers have and how they think we can improve the field for our female colleagues such that we get to leverage the significant contributions they will bring to work and capitalize on the fact that they represent 50% of the intellectual capital available to mankind.  Obviously, this is only a small sample size, so if I have any female readers from science, please share your tips and thoughts on how you overcome these observations.

I certainly wish the 18 participants in our workshop that they will succeed with their career aspirations and become part of our technical leadership that eventually should be made up of half females and half males!

Posted by: Matthias Kaiserswerth | 18/06/2011

A Day of Service

A tree grows in Rueschlikon

A tree grows in Rüschlikon

This week IBM turned 100. As part of this anniversary the company pledged a “day of service” for all its employees to give back something to the communities we operate in. The service could be to help a social charity, go into schools to talk about the importance of science and technology for our future, or do something for the environment. In total, IBM is donating more than 2.5 million hours of volunteer services to communities worldwide.

In our lab, we decided to offer two activities for those who wanted to do something with their colleagues. We started to engage with a charity called Rainbows for Children  which wants to improve basic education in Ethiopia. Here we apply our IT skills to help bring wind power to Ethiopian schools to power PCs in computer classes and better manage the schools through IT. This is an ongoing project that is not finished with just one day of work.

The other project where over 100 colleagues participated centered around another (grassroots) charity myblueplanet.ch whose goal is to bring down green house gas emissions by changing our own behavior and through projects that have a positive impact on climate change. One of those projects is to plant 100’000 trees that carry fruit varieties that have become rare in our industrialized food industry. We decided to support this project through planting rare apple trees in Rüschlikon the community where the lab has been located now for more that 48 years of its 55 year history. In addition we worked in the local forest to protect the rare yew tree from being destroyed by deer who consider the young, extremely slow growing trees a delicacy. The forest ranger who helped us distinguish yew trees from the more common silver fur, later on commented that he had never worked with such a disciplined and focused group of volunteers before. So as we try to be the best in our research, we strive to excel at volunteer work as well :-)

We were very lucky, for our day of service the weather was splendid and so we managed to accomplish everything we had set out to. As we had randomly assembled the teams, a lot of people got to talk to colleagues they usually don’t meet. We concluded the day with a nice picnic.

Quite a few people commented that we should do such days of service not only when the company celebrates its 100th anniversary but more often. I will take up that idea and we will find something for us to do next year again. Maybe we can make this into a regular activity?

I’d be curious to learn what my readers would suggest we could do?

Older Posts »

Categories

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.